Von der Zeichnung verführt, greift er die Disziplinen der Kunst aus seinem Sekundarstudium auf. Er lenkt diese künstlerische Anziehungskraft auf die Welten der Grafik und Fotografie. Als freiberuflicher Grafikdesigner hat er sich in den letzten Jahren entschieden, sich der Fotografie als Ausdrucksmittel zuzuwenden. Florent Lebons Fotografien reflektieren oft, was das Leben belebt, und wollen Zeugen einer subtilen und sensiblen Welt sein, die von ständiger Transformation erfüllt ist. Die Pflanze in ihrer natürlichen Umgebung dient als Subjekt, um über ihre Formen und Farben hinaus eine leuchtende Melodie zu zeichnen. Die Reflexion eines Blattes wird dann zu einer poetischen Abstraktion, die den Betrachter einlädt, in seinen eigenen Traum einzutauchen. Er versucht daher, unsere Wahrnehmung von Materie in Frage zu stellen und ermutigt uns, ihre Konturen neu zu definieren. Sein künstlerischer Prozess reflektiert und beteiligt sich voll an seiner Arbeit als Fotograf, und seine Aufnahmen können Gemälde wiedergeben. Seit November 2017 veranschaulichen seine Fotografien das Konzept der Reterritorialisierung im Rahmen der Masterstudiengänge an der ENSAM (Ecole Nationale Supérieur d'Architecture de Montpellier).
Mehr lesen