Dichter, Bilderstürmer, Träumer… Michel Guerini ist ein utopischer Künstler, der 1954 geboren wurde. Als Absolvent der Grafikschule wird diese Ausbildung seine Beherrschung des Zeichnens verbessern. Der Künstler lässt sich von orientalischen Arabesken und Lichtkunst inspirieren, um neue Fresken zu formen. Seine Freundschaft mit dem Maler Jean Jacques Surian spielt seinen Einfluss auf ihn für die extravaganten Farben. Auf einem monochromen Hintergrund heben sich farbige Spiralen hervor, um die Bildkraft zu kontrastieren und zu erwecken. Die Farbe erstrahlt wieder in neuem Glanz: Blau, Orange, Lila… Die Spirale zeichnet Energie nach und überträgt sie. Ölgemälde ermöglichen es ihm, den Hintergrund und die Geste neu zu gestalten. Er skizziert fesselnde und absorbierende Voluten. Der Blick des Zuschauers spielt damit, sich in den farbigen Spiralen des Künstlers zu verlieren. Diese Leinwände sind ein echtes optisches Spiel und werden wie echte Hieroglyphen dargestellt. Wie vor Wolken bemüht sich der Blick, eine identifizierbare Form zu erkennen, dem Wandern der Merkmale zu folgen und den Geschmack der Träumerei zu genießen ... Seine Ausstellung in der Gémenos-Waschhausgalerie kristallisiert das Universum von Michel Guerini: ein poetischer Flug oder dieser Traum in Richtung der Abgründe der Schöpfung.
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