Bronzeskulpturen
Fernand Dubuis ist ein Schweizer Maler und Zeichner, eine Figur der modernen Kunst in der französischsprachigen Schweiz.
Fernand Dubuis, geboren am 25. April 1908 in Sitten (Wallis, Schweiz), ist ein Schweizer Maler und Zeichner und eine der führenden Figuren der modernen Kunst in der französischsprachigen Schweiz. Nach einer kurzen Ausbildung an der Zeichenschule Lausanne ging er 1930 nach Paris, wo er die Akademien Colarossi, Ranson und Grande Chaumière sowie anschließend das Atelier von Maurice Denis besuchte.
Beeinflusst vom Kubismus und den Theorien Gino Severinis, wandte er sich einer farbenfrohen Abstraktion zu und behauptete, dass „allein die Farbwerte, ohne Bezug zur Natur, dem Gemälde Leben einhauchen müssen“. Sein Stil, der zwischen Figuration und Nicht-Figuration schwankt, zeichnet sich durch ein ständiges Streben nach Licht und formaler Ausgewogenheit aus.
In den 1950er Jahren lebte er abwechselnd in Gordes (Vaucluse) und in der Normandie, im Château du Tertre, das der Familie von Roger Martin du Gard gehörte. Sein Werk, geprägt von vertikalen Kompositionen und dem Spiel farbiger Bänder, wird für seine Lyrik und Strenge gelobt.
Dubuis hinterließ auch theoretische Schriften über Farbe und Kunst, die einen intellektuellen und poetischen Ansatz erkennen lassen. Er starb am 2. September 1991 in Sérignay (Orne) und hinterließ ein in der Schweiz und Frankreich anerkanntes und von der Fernand-Dubuis-Stiftung gefördertes Werk.
Ein Künstler, der sich jeder Kategorisierung entzieht, zwischen Tradition und Moderne, dessen Farbbeherrschung bis heute fasziniert.
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