Robert Moskowitz
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Robert Moskowitz

Vereinigte Staaten • 1935 - 2024

Biografie

Robert Moskowitz (1935–2024) war ein bedeutender amerikanischer Maler, der als Brücke zwischen Abstraktem Expressionismus, Minimalismus und Pop-Art galt und eine zentrale Figur in der New Image Painting-Bewegung der 1970er Jahre war. Er wurde in Brooklyn geboren und studierte am Pratt Institute bei Adolph Gottlieb. Im Jahr 1959 zog er in eine Künstlergemeinde in der Nähe von London, wo er begann, reale Objekte, beispielsweise Jalousien, in seine Gemälde zu integrieren und so seine ikonische Serie „Window Shade Paintings“ zu starten. Diese Werke wurden 1961 in The Art of Assemblage im MoMA ausgestellt, gefolgt von einer Einzelausstellung in der Leo Castelli Gallery im Jahr 1962.

Moskowitz ist bekannt für seine reduzierten Silhouetten bekannter Symbole – New Yorker Wolkenkratzer, Rodins „Der Denker“, rote Kreuze, Schwimmer –, die er vor monochromen Hintergründen präsentierte und so eine Spannung zwischen Abstraktion und Figuration erzeugte. Sein Werk Swimmer (1977) veranschaulicht diesen Ansatz, indem es einen Schwimmer darstellt, der teilweise in tiefes Blau eingetaucht ist und ein Gefühl von Verlust und Geheimnis hervorruft.

Seine Arbeiten wurden in renommierten Institutionen wie dem Whitney Museum (New Image Painting, 1978), dem Hirshhorn Museum (Retrospektive 1989), dem MoMA, dem Walker Art Center und der Kunsthalle Basel präsentiert. Er unterrichtete außerdem am Maryland Institute College of Art und an der School of Visual Arts in New York und war 2001 Artist in Residence an der American Academy in Rome.

Zu den bemerkenswerten Einzelausstellungen zählen: Window Shades 1959–62 in der Craig Starr Gallery (2018), Paintings and Drawings from Four Decades bei Peter Freeman, Inc. (2024) und Paintings and Works on Paper 1995–2004 in der Peter Blum Gallery (2005). Er erhielt Auszeichnungen wie das Guggenheim-Stipendium (1967) und ein Stipendium des National Endowment for the Arts (1975).

Robert Moskowitz starb am 24. März 2024 in Manhattan an der Parkinson-Krankheit. Sein künstlerisches Erbe, das durch eine poetische Auseinandersetzung mit Bild und Erinnerung gekennzeichnet ist, beeinflusst weiterhin die zeitgenössische Kunstszene.

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