Queere Kunst

Ob von nicht-binären oder LGBTQ+-Künstlern vertreten, der Kampf für sexuelle Befreiung fasziniert die Kunstwelt weiterhin. Persönlichkeiten wie Gilbert & George und Keith Haring haben unser heutiges Verständnis von Sexualität und Geschlecht maßgeblich geprägt, insbesondere im künstlerischen und kulturellen Bereich. Um Ausdrucksformen einer stolzen und nicht-heteronormativen Sexualität zu finden, muss man bis ins antike Griechenland zurückblicken.

Und doch haben sich die Veränderungen im letzten Jahrhundert exponentiell beschleunigt. Der Einfluss von LGBTQIA+-Aktivisten hat die Erwartungen von Betrachtern und Ausstellern grundlegend verändert. Robert Mapplethorpes Werke mögen zwar auch heute noch schockieren, sind aber längst nicht mehr so skandalös wie bei ihrem ersten Erscheinen. Dasselbe gilt für Frida Kahlos provokante Werke. Die mexikanische Künstlerin erforschte beständig Weiblichkeit und Männlichkeit und bot nicht nur einen feministischen Diskurs, sondern auch einen flexiblen Zugang zu Bisexualität.

Malerei oder Fotografie, Skulptur oder Installation … LGBTQ+-Künstler haben die Kunstwelt radikal verändert. Und das gilt bis heute! Man denke nur an Annie Leibovitz und die transformative Kraft ihrer Fotografie und ihrer künstlerischen Vision.

Artsper präsentiert stolz diese Auswahl an LGBT-Künstlern, die die Geschlechterrollen in der Kunst immer wieder neu definieren. Von David Hockney bis Juan Boilero – entdecken Sie sie hier…

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