Odile Druhen wurde 1957 in Besançon geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1982 in Poitiers. Ihre Arbeit wendet sich der subjektiven und narrativen Figuration zu. Sie verhindert, dass das Subjekt (Männer, Frauen, insbesondere Frauen) dem Stress und dem umgebenden Wahnsinn erliegt, indem es anachronistische Objekte ablegt oder malt, die es ihm ermöglichen, seinem Schicksal zu entkommen. Diese Miniaturobjekte sind größtenteils kleine Spielzeuge, die Kinder selbst herstellen, um Erwachsene zu imitieren. Sie sind da, um eine Tragödie, eine Müdigkeit zu stören, sie sind Auslöser von Träumen, Ablösungen, Verschiebungen. Odile inszeniert ihre Arbeit regelmäßig durch Performances und wird eine Schauspielerin, die ihre mit Musik, Klängen und Texten angereicherten Gemälde oder Installationen zum Leben erweckt. "Ich habe davon geträumt, Bildende Kunst zu studieren, aber meine Eltern waren dagegen. Also bin ich Autodidakt. Ich konnte später Kurse an den Beaux-Arts in Poitiers besuchen, fand mich aber nicht dort wieder. Also fuhr ich alleine fort Mein Atelier. Ich habe mich zuerst mit Malerei befasst. Jetzt kombiniere ich Malerei und Volumen. Sie rufen sich gegenseitig an. Ich habe auch große Freude daran, das zu inszenieren, was ich erschaffe. " - Odile Druhen
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