Hicham Gardaf, Marokkaner, geboren 1989 in Tanger. Lebt und arbeitet in Tanger. Er entwickelte eine Neugier für Dinge der Vergangenheit und tauchte sehr früh in Familienalben ein, um die Emotionen dieser Wesen zu identifizieren, die auf dem vergilbten Papier eingefroren waren, das Teil seiner Familie war. Hicham Gardaf widmet sich dem Fotografieren in Schwarzweiß-, dunklen und kontrastreichen Fotos, einer Anspielung auf seine Stadt Tanger, poetischen Abdrücken eines Universums, das ihm so vertraut ist, dass er eher die Details eines Augenblicks aufspürt, eine besondere Atmosphäre. Die Kraft der Schatten, die Bewegung des Windes, der verlorene Blick eines Kindes ... Ein Wandern eines zurückhaltenden und diskreten jungen Mannes, der sich plötzlich im unerbittlichen Blitz seiner Visionen ermutigt. Ein Rimbaldianischer Moment, ein Proustianischer Moment, Hicham sucht seinen Weg ... Er schlüpft hartnäckig in geschlossene oder schwindelerregende Welten ... Er achtet auf die Empörung der Zeit oder Sanftmut ...
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