Gilles Lange lebt und arbeitet in Paris. Die Stadt ist sein Lieblingsgelände. Sein fotografischer Ansatz ist ein Wandern, ein Wandern über Begegnungen, Orte, Zeit, Umstände. Fotografie ist für ihn eine einsame Handlung, bei der man immer auf der Hut sein muss. Zu sehen, aber auch um dich herum zuzuhören, um die Atmosphäre zu fühlen, die dich umgibt. Die Fotografie, die er praktiziert, ist poetisch, melancholisch, verliebt. Jedes Foto ist für ihn ein Haiku, die wahrgenommene Resonanz eines einzigartigen Moments in seiner menschlichen, sozialen, emotionalen, intimen Dimension. Giles Lange mag es, die Chance zu fixieren, indem er diesen vergänglichen Moment bewahrt, in dem jeder Moment ein Zeugnis unserer Passage ist. Aus diesem Grund macht er nur wenige Serien, weil für ihn jedes Foto allein eine Geschichte erzählt… Fotografie ist auch ein Akt des Teilens, des Austauschs, weshalb er 2013 die Collective Regards Croisés ins Leben gerufen hat Derzeit hat 10 Fotografen.
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