Patrick Danion wurde am 14. April 1950 im 14. Arrondissement von Paris geboren. Er besuchte die Académie Charpentier in den Jahren 1967-1968, die Beaux Arts in den Jahren 1967 und arbeitete von 1977 bis 1989 als Illustrator. Der gebürtige Pariser besuchte die Ecole des Beaux Arts, weil er vor allem diesen viszeralen Wunsch hat, sich zu widmen sein Leben zum Malen. Mit einem einwandfreien Klassizismus, der von den Impressionisten beeinflusst wird, wendet er sich natürlich dem Bildlichen zu, bevor er sich dem Surrealismus auf den Spuren von Magritte nähert, dessen Werk ihn tief kennzeichnet. Unsere Gesellschaft des Bildes und des Fotos provoziert in ihm ein Bewusstsein für die Eitelkeit, das Reale wiederherstellen zu wollen und die Arbeit schöner als das Modell zu finden. Picassos Malerei lädt ihn bereits ein, seinen künstlerischen Ansatz zu überschreiten und sich auf Formen, Volumen, Farben und Materie zu verlassen. Es ist die Natur, die der Künstler in seinen Gemälden wiederherstellt. Eingebettet in die Landschaften und Farben seiner Wahlheimat Languedoc-Roussillon führt er uns durch seine Arbeit in einer dynamischen Vision seines Universums. Diese Dynamik, die einen Hauch von Unvollendetem zu hinterlassen scheint, bildet dennoch die Substanz dessen, was der Maler uns zeigen will: die Essenz der ihn umgebenden Landschaften, in gewisser Weise das verborgene Gesicht seines Gemäldes. Die warme Atmosphäre seiner Region wird durch die in das Werk eingebetteten Farben sublimiert, die von Blau bis zu kräftigem Rot reichen, einschließlich zartem Grün und funkelndem Gelb. Er schmilzt seine Farben in die Masse, weil er den Pinsel schon lange benutzt hat, um mit seinen Händen diese Ähnlichkeit mit Ton zu kneten, die er formt, um ihm Leben zu geben. Die Spur seiner Hände auf dem Gemälde lässt uns erkennen, dass der Künstler genauso wichtig ist wie das Werk und dass durch das Werk der Abdruck, den er auf der Nachwelt hinterlässt, auch der seiner Hand ist. Patrick Danion brachte aus Shanghai ein sinnliches Bild der Ewigen Stadt zurück, mit dem seine Bilder durchdrungen sind. Die Spur des Lebens geht weiter und hinterlässt immer tiefere Spuren.
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