Die 1972 in Montpellier geborene Künstlerin Sophie Leblanc studierte Architektur, bevor sie 2004 in die Welt der Illustration, des Jugendverlags und der Werbung eintrat. 2012 wurde sie Malerin. Derzeit lebt und arbeitet die Künstlerin in Paris. Die Arbeit des Künstlers zeichnet sich durch die Verwendung von geglättetem Öl aus, durch das die Vorbereitungsarbeiten mit Bleistift hindurchfiltern können. Um eine Emotion im Gesicht ihrer Figuren zu erzeugen, bleibt Sophie in der Einfachheit und vermeidet das Hinzufügen von Schnickschnack, der den Betrachter vom zentralen Thema ablenken könnte: der Kindheit. Der Künstler arbeitet anhand von Fotografien von Modellen, die es ihm ermöglichen, die seltenen und vergänglichen Momente festzuhalten, die ihn inspirieren. Während seine Arbeit einst sehr grafisch war, entwickelt sich der Künstler, um nur das Licht zu behalten. Ein Licht, das aus einem Aquarell-Touch besteht und mit fluoreszierenden Noten und unwahrscheinlichen Farben verschmiert ist. Es erinnert uns an den ausgeprägten Geschmack an Säure, der die Kindheit kennzeichnet. Sophie Leblanc bietet denjenigen, die sich dorthin bringen lassen, eine Brücke zwischen der fernen Ära unserer relativ relativen Nachlässigkeit und der des Subjekts; die gleichzeitige Betrachtung zweier Kindheiten, die es schon nicht mehr gibt.
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