In Antoine Schnecks Fotografien gibt es eine Dimension, die in Frage stellt: Was wir dort sehen, scheint so präsent zu sein, dass wir den Bildschirm vergessen, den das Bild vor dem platziert, was es darstellen soll. Denn Antoine Schneck ist ein Perspektiventheoretiker, der die Fluchtpunkte multipliziert, um keine zu behalten und dem Auge seine Lesefreiheit zu geben. Er wurde an der Ecole Nationale Supérieure Louis Lumière ausgebildet und bereist die Welt auf der Suche nach Porträts, die so „authentisch“ wie möglich sein sollen. Seine Arbeit beschränkt sich nicht nur auf Porträts, er fängt Objekte ein, die manchmal sehr häufig sind und die er durch seine Technik vergrößern wird. Seine Arbeiten wurden 2011 in der Basilika Saint Denis, von 2014 bis 2018 an der Spitze des Arc de Triomphe, 2015 unter anderem im Karmel von Tarbes ausgestellt. Seine Fotografien sind permanent in der Galerie Berthet-Aittouarès in Paris ausgestellt
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