Bronzeskulpturen
Die südkoreanische Künstlerin JeeYoung Lee kreiert surreale Fotografien, die ihre innersten Gedanken, Träume und Hoffnungen zeigen. Als Bühnenraum nutzt die Künstlerin ihr Einraumatelier. Inspiriert von Kindheitserinnerungen und traditionellen koreanischen Geschichten baut sie akribisch surrealistische Installationen. Sobald sie fertig ist, macht sie ein Foto von sich selbst, wie sie in die Umgebung eintaucht, und der einzige Beweis dafür, dass sie jemals existiert haben, sind nicht mit Photoshop bearbeitete Fotos. Wenn sie mit dem Bild zufrieden ist, dekonstruiert sie die gesamte Installation und lässt nichts zurück. Heute sind JeeYoung Lees Arbeiten Teil mehrerer privater und öffentlicher Sammlungen, darunter des OCI Museums in Seoul, des Kyoto Photographic Museum in Japan, des Yangpyeong Art Museum in Yangpyeong-gun, der Seoul Metropolitan Government und der Incheon Foundation for Art and Culture.
Für Lee, die 1983 geboren wurde, dauerte es eine Weile, bis sie ihre wahre Leidenschaft fand. Schon in jungen Jahren wollte sie Malerin werden und schrieb sich an der Kunsthochschule ein. Nachdem sie sich an der Hongik-Universität in Seoul eingeschrieben hatte, wo sie visuelles Kommunikationsdesign studierte, legte sie eine Pause ein, um ihren Interessen nachzugehen. Nachdem sie 2007 an ihrem BFA-Projekt, einer Foto-Ausstellung, gearbeitet hatte, fand sie schließlich ein Medium, das sie voll und ganz ansprach. Im Jahr 2009 schloss JeeYoung Lee sein Studium mit einem MFA in Fotografie an der Hongik University ab. Ihre erste Einzelausstellung mit dem Titel fand im selben Jahr in der Gallery Kong statt.
Obwohl sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, war die bemerkenswerteste der Sovereign Art Prize im Jahr 2012. Lee erregte die weltweite Aufmerksamkeit mit ihrer ersten Einzelausstellung im Ausland, , im Jahr 2014 in der Opiom Gallery in Frankreich. Ihre Karriere blühte auf, als ihre Arbeit weltweit über soziale Medien und Nachrichtenmedien geteilt wurde.
Die Künstlerin hat im Laufe der Jahre akribisch an dem Projekt gearbeitet. Die Fertigstellung nur einer Installation im 9 x 20 Fuß großen Studio dauert oft mehrere Wochen und manchmal sogar Tage. Jedes Detail wird sorgfältig und gründlich untersucht, sodass keine digitale Bearbeitung der Fotos erforderlich ist. Sobald das Set fertig ist, macht sie ein Selbstporträt. Sie sind nie frontal, denn das würde alle Wünsche und Ängste, die sie auszudrücken versucht, in den Vordergrund rücken. Auf diese Weise lässt sie viel Raum, damit ihre innerste Welt durchscheinen kann.
Im Laufe ihrer Karriere hat JeeYoung Lee an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter (2023) im Koreanischen Kulturzentrum Brüssel in Belgien, (2023) im Hangang Museum in Korea und (2022) im Kiyosato Museum of Photographic Arts Japan. Zu den Einzelausstellungen zählen (2022) in der NOW Gallery in London und (2020) im Le Grand Parquet (Théâtre Paris-Villette) in Paris.
JeeYoung Lee lebt und arbeitet in Seoul.
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