Oxana Taran
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Oxana Taran

Ukraine • 1963

Biografie

Oxana Taran ist eine ukrainische Künstlerin, die 1963 geboren wurde. Für sie spielt das Gedächtnis eine wichtige Rolle. Um seine Zeichnungen, Gemälde und Rauminstallationen zu verstehen, ist es notwendig, seine Kindheit in Kiew in der Ukraine sowie die geografische und intellektuelle Migration zu kennen, die sein Leben geprägt hat. Seit sie ihre Heimatstadt verlassen hat, ist Flexibilität ihr Inbegriff. Taran passt sich ständig anderen Kulturen, Fremdsprachen, neuen Wegen, anderen Menschen, neuen Lebensstilen oder, wie sie selbst sagt, "einem fast schizophrenen Lebensweg" an: Sie lebt nicht in einer Welt, sondern in mehreren Welten und Realitäten gleichzeitig, die trotz ihrer Ähnlichkeiten wenig gemeinsam haben. Taran ist letztendlich weder von unserer westlichen Dialektik noch von der vom Marxismus inspirierten fasziniert. Sie interessiert sich auch nicht für die daraus resultierende sowjetische Propaganda, da diese abscheulichen Plakate und langweiligen Werbetafeln den russischen Konstruktivismus der 1920er Jahre widerspiegeln, die ihre Kindheit in Kiew verdunkeln, und jetzt nichts weiter als nostalgische Relikte einer Ideologie (Utopie) sind, die längst verschwunden sind. Taran bleibt von unserem westlichen Empirismus unberührt. Sie ist ein Kind mit nicht-westlichen kulturellen, mystischen und spirituellen Wurzeln, aus denen ganz Russland hervorgegangen ist: asiatisch-mongolische Kultur einerseits, byzantinische Kultur andererseits.
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