Bronzeskulpturen
Sir John Gilbert (21. Juli 1817 – 5. Oktober 1897) war ein englischer Maler, Illustrator und Holzstecher, der größtenteils autodidakt war. Er wurde in Blackheath, Surrey, geboren und erlernte die Malerei durch das Kopieren von Stichen. Seine einzige formale Ausbildung erhielt er von dem Maler George Lance.
Obwohl er nicht an den Schulen der Royal Academy aufgenommen wurde, beherrschte Gilbert verschiedene Techniken, darunter Aquarell und Ölmalerei. Er begann 1836, in der Society of British Artists auszustellen, und ab 1838 in der Royal Academy. Seine Werke waren oft von mittelalterlichen und ritterlichen Themen inspiriert, weshalb er den Spitznamen „der Scott der Malerei“ erhielt.
Gilbert ist vor allem für seine Illustrationen und Holzstiche bekannt. Er arbeitete an über 2000 Holzstichen für die Illustrated London News und das London Journal. Zudem illustrierte er zahlreiche literarische Werke, darunter eine komplette Ausgabe von Shakespeare, für die er fast 750 Zeichnungen anfertigte.
1871 wurde er Präsident der Royal Watercolour Society, und 1872 wurde er zum Ritter geschlagen, womit er den Titel Sir John Gilbert erhielt. 1876 wurde er in die Royal Academy aufgenommen. Während seiner Karriere stellte er etwa 400 Aquarell- und Ölgemälde in verschiedenen Kunstgesellschaften aus.
Heute befinden sich fast sechzig seiner Ölgemälde in nationalen britischen Sammlungen, was seine anhaltende Bedeutung in der viktorianischen Kunstszene unterstreicht.
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