Alain-Marie Parmentier
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Alain-Marie Parmentier

Frankreich

Alain-Marie Parmentier: Bildhauer der Materie und des Unsichtbaren und Meister der Monumentalskulptur

Biografie

Alain-Marie Parmentier ist ein zeitgenössischer französischer Bildhauer, dessen Werk an der Grenze zwischen poetischer Figuration und organischer Abstraktion angesiedelt ist. Auf einem Bauernhof in den Vogesen geboren, bildet seine tiefe Verbindung zur Natur das Fundament seines künstlerischen Schaffens. Obwohl seine technische Ausbildung in der Industrie zunächst nicht auf eine künstlerische Laufbahn hindeutete, war es gerade dieses Wissen über Werkstoffe, das seine Kreativität beflügelte.

Kritiker betonen oft die sensorische Dimension seiner Werke. Parmentier beginnt meist mit der Modellierung von Ton – einer „Schnellschrift des Geistes“. Diese Skizzen werden später in edle Materialien wie Holz, Stein, Bronze, Gusseisen oder Aluminium übertragen.

Seine Themen sind universell:

Mutterschaft und familiäre Bindungen.
Die menschliche Gestalt und ihr Bezug zum Sakralen.
Die Tier- und Pflanzenwelt, erforscht durch fließende Formen.

Parmentier ist auf monumentale Skulpturen spezialisiert, die mit Architektur und öffentlichem Raum harmonieren. Sein Vokabular spielt mit dem Kontrast der Massen und der Art und Weise, wie Licht auf den Oberflächen „atmet“.

Anerkennungen und Auszeichnungen:

Goldmedaille und Preis des SNBA-Salons (Paris, 2020).
Skulpturenpreis der ADAGP (2021).
Bronzemedaille beim Salon des Beaux-Arts (2022).
Zahlreiche öffentliche Aufträge, darunter die liturgische Gestaltung der Abtei Saint-Serge in Angers.

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