Ronald Franke (06.10.1960 - 01.30.2015, Köln) ist ein deutscher Maler. Er studierte zwischen 1982 und 1988 an der Kölner Kunstschule. Nach dieser Ausbildung erhielt er 1983 und 1991 zweimal das Cadenabbia-Stipendium sowie das Stadt-Oberkirch-Stipendium. Ronald Frankes Arbeit nimmt als wiederkehrendes Motiv das der Stadt und der Stadtlandschaft auf. In seinen Gemälden repräsentiert der Künstler die Kreuzungen, die Autobahnen, die Straßenbahn, aber auch alle Architekturen, die eine moderne Stadt ausmachen. Die Werke von Ronald Franke können den Zuschauer nicht neutral lassen, die urbanen Ansichten, gleichzeitig teilnahmslos und dynamisch, provozieren einen eher paradoxen Nachgeschmack. Mit der Ankündigung einer Krankheit im Jahr 2012 gibt der Künstler seine Lieblingsfächer nicht auf, sondern innoviert in dem Format, das immer größer und imposanter wird. In jüngerer Zeit sind die Linien seiner Kompositionen geschwungen: Kreisverkehre, Straßenbahngleise und Autobahnen bilden Strudel. Es gibt keine Linien mehr, sondern Kreise. Seine Werke werden international ausgestellt, unter anderem in Deutschland und den Niederlanden.
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