Isabell Gawron
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Isabell Gawron

Deutschland • 1961

Biografie

Intuitiv, mit Spontaneität und surrealer Inspiration bewegt sie sich im Feld der Abstraktion. Laufspuren, transparente Farbschichten, die die darunter liegende nicht vollständig verdecken, Kratzer auf der oberen Farbebene und mehrfache Überlagerungen von Schraffuren mit Graphitstift weisen auf den Malprozess selbst hin.

Vor allem die großen Flächen stechen ins Auge, während das mehrfache Übermalen mit breitem Pinsel Struktur und zahlreiche Nuancen schafft. Ebenso wie im Gegenlicht müssen sich die anderen Bildelemente der Komposition durchsetzen. Ihre künstlerische Tendenz ist geprägt von der Formlosigkeit und Spontaneität in der künstlerischen Produktion. Farbe und andere visuelle Materialien werden intuitiv verwendet.

Wie in der informellen Malerei unterliegen ihre Arbeiten keinen starren Regeln und folgen den Prozessen des Unbewussten. Völlig losgelöst von Vorlage und Sujet lässt sie Raum für unterschiedliche Interpretationen. Sie malt und zeichnet seit ihrer frühen Jugend. Arbeitsweise: vorwiegend im Großformat auf Leinwand, Acrylmalerei, Zeichnungen und Illustrationen. Neben traditionellen Techniken wie Acryl, Pigmente, Bleistift, Kohle oder Tusche kommen auch digitale Zeichenmedien wie Tablets oder Smartphones zum Einsatz.

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