Ab den 2000er Jahren entschied ich mich nach schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen, ernsthafter zu malen, dh meine Kreationen nicht mehr zu werfen oder zu zerstören. Ich nahm mir mehr Zeit und widmete mich mehr der Malerei und anderen Ausdrucksformen (Musik, Grafik ...). Die Ästhetik meiner Werke ist inspiriert von abstrakter Kunst, Brut Art, sagen wir zeitgenössischer Kunst im Allgemeinen, aber auch von einer Vielzahl anderer musikalischer und bildlicher Bewegungen. Dies ist keine bewusste Inspiration, sondern eine riesige Welt, ein Universum der Schöpfung, das von Hieronymus Bosch bis Brueghel für die Atmosphäre der Mystik reicht, von Max Ernst bis Anselm Kiefer für den Geist der Materie, von Cy Twombly für die Vielfalt der Techniken und die Ablehnung der Meisterschaft. Meine Arbeit ist impulsiv und sehr intuitiv. Trotz eines Jahres an der Kunstschule betrachte ich mich als weitgehend Autodidakt und experimentiere mit neuen Techniken und neuen Fächern. Ziel ist es, eine Emotion, eine Atmosphäre auszudrücken, ohne eine Erklärung oder eine klare und präzise Darstellung zu benötigen. Bis dahin habe ich kaum jemals ausgestellt. Dieser kreative Prozess, der ursprünglich in gewisser Weise „therapeutisch“ war, macht heute den größten Teil meiner Tätigkeit aus. Meine Arbeit ist nicht mehr das Spiegelbild einer "Krise", sondern jetzt ein echter künstlerischer Maleransatz im professionellen Sinne.
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