Bronzeskulpturen
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Horiki Katsutomi wurde in Chuma (Matsusaka, Präfektur Mie, Japan) in eine Familie mit alten und edlen Traditionen hineingeboren. Als Zweiter von vier Kindern gewann Katsutomi bereits in der Grundschule den ersten Preis in einem nationalen Zeichenwettbewerb.
Ab 1948 zog er in die Hauptstadt Tokio und studierte Architektur im Sonderkurs der von dem Eisenbahnministerium eingerichteten Schule. Nach seinem Abschluss arbeitete er für dasselbe Ministerium und später als Architekt.
1968 zog er nach Italien, um sich ganz der Malerei zu widmen. Er besuchte die Accademia Albertina in Turin und wurde Teil der lebendigen Kunstszene jener Zeit. Sein Debüt gab er 1972 mit einer Einzelausstellung bei der Promotrice delle Belle Arti in Turin, bei der er Werke präsentierte, die durch abstrakte Zeichen gekennzeichnet waren, die er als "impronte" definierte, die auf strukturierten Oberflächen eingedrückt und vor weiten weißen oder schwarzen Hintergründen platziert wurden.
In den siebziger Jahren etablierte er sich durch verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen (darunter die Quadriennale in Rom).
In den achtziger Jahren widmete er sich einer Reihe von Werken, die von der Legende des Wahren Kreuzes von Piero della Francesca inspiriert waren, und meditierte über das metaphysische Wesen der Kunst des Renaissance-Meisters. In dieser bedeutenden Serie mit dem Titel "Storia della vera croce" kehrte Horiki zur Arbeit mit Farbe zurück und erreichte malerische Höhen, die von Kritikern und Sammlern hoch gelobt wurden.
Mitte der neunziger Jahre zog er nach Cigliano (Vercelli) und begann, an Themen aus der Odyssee zu arbeiten (Odysseus, Ithaka, Ogygia, Kalypso usw.). Immer auf der Suche nach einer universellen Sprache setzte Horiki mit der Odyssee-Serie seine expressive Forschung fort und perfektionierte sie, wobei er fein abgestimmte Farbschwingungen innerhalb weiter und subtiler Flächen erzeugte.
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