Bronzeskulpturen
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Manabu Mabe (1924–1997) war ein japanisch-brasilianischer Maler, Illustrator und Grafiker, der als Pionier der abstrakten Kunst in Brasilien gilt. Geboren in Kumamoto, Japan, wanderte er 1934 mit seiner Familie nach Brasilien aus, wo sie sich im Kaffeanbaugebiet im Bundesstaat São Paulo niederließen. Mabe arbeitete zunächst in der Landwirtschaft und begann in seiner Freizeit zu malen, bevor er sich ganz der Kunst widmete.
In den späten 1940er-Jahren zog er nach São Paulo und schloss sich Künstlergruppen wie der Seibi-Gruppe und dem Grupo Guanabara an, zusammen mit Künstlern wie Tomoo Handa und Yoshiya Takaoka. Anfangs figurativ, entwickelte er bald einen gestischen abstrakten Stil, geprägt von japanischer Kalligrafie, europäischer lyrischer Abstraktion und dem amerikanischen abstrakten Expressionismus.
1959 wurde Mabe international bekannt, als er den Preis als Bester nationaler Maler auf der 5. Biennale von São Paulo und den Prix Braun bei der 1. Pariser Biennale gewann. Im selben Jahr widmete ihm das Time Magazine einen Artikel mit dem Titel "The Year of Manabu Mabe".
1979 gingen 53 seiner Werke bei einem Flugzeugunglück über dem Pazifik verloren. Trotz dieses Verlustes stellte er weiterhin weltweit aus. Seine Werke befinden sich in Museen wie dem Museum für zeitgenössische Kunst in São Paulo, dem MAM in Rio, dem Museum of Fine Arts in Boston und dem Dallas Museum of Art.
1986 widmete ihm das MASP eine große Retrospektive. 1995 veröffentlichte er seine Autobiografie Chove no Cafezal. Er verstarb 1997 in São Paulo und hinterließ ein bedeutendes Erbe in der brasilianischen Moderne.
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