Jacqueline Wouters
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Jacqueline Wouters

Niederlande • 1965

Inspiriert von industrieller Geometrie und Zen-Philosophie schafft Jacqueline Wouters abstrakte Gemälde, die Struktur, Rhythmus und innere Stille vereinen.

Biografie

Jacqueline Wouters wuchs in der niederländischen Stadt Mijdrecht auf, umgeben von Abbruchmaterialien, Stahlkonstruktionen und Industrieanlagen aus dem Betrieb ihres Großvaters. Diese rohen, geometrischen Elemente sind bis heute eine grundlegende Inspirationsquelle und prägen die Bildsprache ihrer Arbeiten.

Später in ihrem Leben wurde Wouters stark von Asien beeinflusst – insbesondere von der Zen-Philosophie, der Einfachheit, dem Rhythmus und der meditativen Herangehensweise an die Kunst. In ihren Gemälden vereint sie diese Welten und verwandelt industrielle Formen in Kompositionen mit einer spirituellen, fast kosmischen Präsenz.

Sie arbeitet mit Acrylfarben, Ölfarben und wasserbasierten Medien auf MDF oder Leinwand und erforscht die Kontraste zwischen starren und fließenden Formen, matten und glänzenden Oberflächen sowie zwischen Zurückhaltung und Intensität der Farbe. Mithilfe von Kreisen, Linien, Röhren und Schablonen schafft sie vielschichtige, rhythmische Abstraktionen. Ihre Werke sind grafisch und abstrakt, stets ohne Horizont – sie laden den Betrachter in eine innere Landschaft der Stille und Besinnung ein.

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