Bronzeskulpturen
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Kifouli DOSSOU wurde 1978 in Cové (Benin) geboren, wo er lebt und arbeitet. Er tritt in die Fußstapfen seines großen Bruders Amidou Dossou.
In den 1980er Jahren wurden die Brüder Dossou von einem französischen Sammler entdeckt, der sie in der internationalen zeitgenössischen Kunstszene sichtbar machte. Nach und nach schnitzten sie weltliche Szenen aus dem Alltag. Ihre Masken stammen aus der Tradition, haben aber eine zeitgemäße Lesart. Sie sind hier säkularisiert und haben keine ursprüngliche Tugend. Heute sind sie vollwertige Werke zeitgenössischer afrikanischer Kunst.
Bei den Yoruba basieren Guélédé-Masken auf demselben Prinzip: einem Gesicht (Helmmasken-Typ) und einer Bühne, die sich oben auf der Maske entwickelt. Sie werden als Teil von Maskeraden verwendet, die Frauen in ihrer mütterlichen Dimension gewidmet sind.
Diese Masken waren ursprünglich nicht für das Tragen im Gesicht gedacht, sondern wurden über dem Kopf angebracht. Sie haben eine Patina, die ihnen auf den ersten Blick das Aussehen von Terrakotta verleiht. Gélédé-Masken haben in ihrer raffinierten Struktur die Fähigkeit, Zeremoniengeschichten und epische Fabeln zu übermitteln, die mit Tieren, Ahnenmythen und Episoden des Alltags bevölkert sind. Diese Werke haben ihre rituelle Funktion verloren, ermöglichen aber wie Ikonen das Überleben der mythischen Geschichten des Königreichs Benin.
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