„Die Roben werden ohne Verzierung auf den Tischen der Kunstschule hergestellt, an der ich unterrichte. Ursprünglich sollte ein Hochzeitskleid der berühmten Barbie-Puppe den Wunsch nach Weiblichkeit kleiner Mädchen darstellen, von dem ich nur die Form beibehalten habe. Befleckt, mit Spuren eines Schneiders zerrissen, mit Graffiti geschmückt, sind ihre einzigen Motive die "Überläufe" der Farbe. Ich greife nur leer auf diese Unterstützungen ein, die die ersten Schritte der Schüler bezeugen und so mit "Früchten des Zufalls" und vorsätzlichen Gesten konfrontiert werden. Dieses Kleidungsstereotyp ist nicht mehr makellos, sondern trägt etwas in der Größenordnung von Ambivalenz oder enthaltener Gewalt mit sich. »AG Anne Gérard arbeitet und lebt in Nizza.
Mehr lesen