Der bildende Künstler und Straßenkünstler Djalouz wurde 1985 geboren. Gleichzeitig mit seinem Diplom als Modelldesigner begann er 2003 mit Graffiti, direkt inspiriert von der jungen aufstrebenden Graffiti-Szene in Frankreich und Europa, aber auch von der Welt der Comics ... Die Sprühfarbe ist sein Werkzeug der Wahl, da sie das ideale Medium für das Malen im Großformat ist und ihm vor allem große Freiheit bei der Auswahl der Träger gibt. Die verlassenen Orte, die von der Zeit abgenutzt sind, die Ödländer und Fabriken, die in den Händen der Natur liegen, eröffnen neue Perspektiven. 2009 legte er seine figurative Arbeit beiseite, um eine abstraktere Arbeit zu entwickeln, indem Volumenformen an unpassenden Orten zirkulieren und materialisieren. Von da an bemüht er sich, Graffiti aus seinen Konventionen herauszuholen, indem er es vom Boden bis zur Decke weiterentwickelt. Die Fotografie spielt eine wichtige Rolle bei der Transkription dieser Emotionen und hinterlässt eine Spur dieser Werke, die zum Verschwinden verurteilt sind. Die Straße ist sein Spielplatz. Dort findet er verschiedene Oberflächen, die es ihm ermöglichen, seine Arbeit zu materialisieren. Mit der Leinwand taucht er in den Rahmen ein und überträgt ihm eine Seele, die von denselben Ödlandwänden inspiriert ist, die von der Zeit geprägt sind. Nie wirklich abgeschlossen, kennt sein Experimentierfeld keine Grenzen. Denn auch wenn es keine Leinwände oder Wände mehr gibt, bleibt der offene Weg seiner Vorstellungskraft.
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