Bronzeskulpturen
Heinrich Steiner war ein deutscher Maler und Grafiker. Geboren in Kaiserslautern, studierte er zunächst an der Kunstgewerbeschule in Altona (Hamburg).
Heinrich Steiner (1911–2009) war ein deutscher Maler und Grafiker. Geboren in Kaiserslautern, war er der Sohn eines Theaterregisseurs. Zunächst studierte er an der Kunstgewerbeschule in Altona (Hamburg), anschließend Bühnenbild an den Staatstheatern Hamburg und Berlin. Von 1932 bis 1934 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste München bei Karl Caspar fort.
1938 verließ er Deutschland und ließ sich in Florenz nieder, wo er sich einem Kreis deutscher Künstler anschloss und bei Felice Carena studierte. Sein Werk wurde von Rudolf Levy, einem Schüler Matisses, beeinflusst. 1939 stellte er erstmals in Florenz aus, anschließend in Venedig und Mailand, wo er 1946 den Premio Colomba auf der Biennale von Venedig gewann. Er unterzeichnete einen Vertrag mit dem venezianischen Kunsthändler Carlo Cardazzo, kehrte aber 1949 nach Florenz zurück, nachdem die Zusammenarbeit beendet worden war.
1950 heiratete er Giuliana Toti und kehrte nach Deutschland zurück, wo er Kunst und Malerei unterrichtete. Als Mitglied der Pfälzer Secession erhielt er 1953 den Pfälzer Preis für Malerei. Von 1959 bis 1974 lehrte er in Frankfurt am Main und stellte regelmäßig in Deutschland und Italien aus. 1974 kehrte er nach Italien zurück, um in Rom und Lerici zu leben und zu arbeiten, wo er bis zu seinem Tod künstlerisch tätig war.
Seine Werke, die von expressionistischen und postimpressionistischen Einflüssen geprägt sind, werden in mehreren Galerien und Museen ausgestellt, insbesondere in Rom und Frankfurt.
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