Alexandra Metcalf

Alexandra Metcalf

Vereinigtes Königreich

Nationalität

Biografie

Alexandra Metcalf (geboren 1992 in London) ist eine britisch-amerikanische Künstlerin der internationalen Gegenwartskunstszene, die in Berlin lebt und arbeitet. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, immersiver Installation, Skulptur und Raumgestaltung und zeichnet sich durch eine sofort erkennbare Ästhetik aus, die von der Geschichte häuslicher Interieurs, der Erinnerung an Institutionen und den Codes der Theatralik geprägt ist. In ihren Arbeiten erforscht sie Konzepte von Geschlecht, psychischer Innerlichkeit, kollektivem Trauma, Häuslichkeit und sozialer Pathologie in einer Bildsprache, die zwischen schwarzem Humor, Satire und Melancholie oszilliert.

Alexandra Metcalf, Absolventin des Chelsea College of Art and Design in London und der Rhode Island School of Design (RISD) in Providence, entwickelt eine anspruchsvolle künstlerische Sprache, die historische Bezüge, dekorative Handwerkskunst, viktorianische visuelle Kultur und medizinische Vorstellungen miteinander verbindet.

Ihre Arbeiten zeichnen sich durch die Schaffung immersiver Umgebungen aus, in denen Räume zu regelrechten Erzählungen werden. Sie verwendet Ölfarbe , Aquarell , geformtes Glas, Bronze , Textilien , Fundstücke und architektonische Dekorationselemente (Tapeten, Holzarbeiten, antike Möbel). Die Werke nehmen oft die Form theatralischer Installationen an, in denen Objekte Erinnerungen, Ängste und eine geisterhafte Präsenz zu tragen scheinen.

Ihre Einflüsse speisen sich aus viktorianischer Ästhetik, historischen psychiatrischen Räumen, Erzählungen über unterdrückte Weiblichkeit sowie literarischen und satirischen Referenzen. Die Auseinandersetzung mit bürokratischer Gewalt, der Medikalisierung des Körpers und weiblicher Erinnerung durchdringt insbesondere ihr jüngstes Werk.

Zu ihren wichtigsten Einzelausstellungen zählen Vol.18, 15 Orient, New York (2023), 1st Edition, Ginny on Frederick, London (2024) und Gaaaaaaasp, The Perimeter, London (16. Mai – 25. Juli 2025), ihre erste institutionelle Einzelausstellung, die von Kritikern besonders hervorgehoben wurde.

Im Jahr 2025 präsentierte sie außerdem UFOTOFU im Champ Lacombe in Biarritz und bestätigte damit ihren Aufstieg in der internationalen zeitgenössischen Kunstszene.

Seine Arbeiten wurden in bedeutenden Ausstellungsorten wie der Kunsthalle Zürich, dem Capitain Petzel Berlin, dem FRAC Corse und der No.9 Cork Street London gezeigt und sind in mehreren wichtigen Sammlungen vertreten, insbesondere in der Sammlung der Bibliothek des Museum of Modern Art in New York.

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