Bronzeskulpturen
Gemälde und gereifte Papiere
VirgieLuce liebt Stoffe, Muster und Texturen.
Sie besuchte die Académie Roederer, die Beaux-Arts de Paris und anschließend das Atelier Letellier, wo sie ihr Diplom in Textildesign erwarb. Zunächst war sie Designerin und Lehrerin, dann spezialisierte sie sich auf Patina und Accessoires für die Compagnie Deschamps und war zehn Jahre lang auf Tournee und Reisen. Schließlich ließ sie sich in Paris am Théâtre de la Ville nieder, wo sie als Assistentin und dann als Leiterin der Abteilung für Kostüme arbeitete. Vor kurzem in der Auvergne niedergelassen, widmet sie sich nun ausschließlich ihren Pinseln und ihren geliebten Papieren.
Virgie Luces Werke bestehen aus Zeit und den hinterlassenen Spuren, aus Reisen, Begegnungen. Und natürlich aus Materie: Es geht ihr darum, Möglichkeiten der Interaktion und Kompatibilität zu suchen. Kraftpapier und Seidenpapier nehmen dabei einen besonderen Platz ein, sie assoziiert sie mit den Ocker-, Weiß- und Schwarztönen, die ihre inneren Reisen färben. Doch alle Arten von Papier und Fasern sind willkommen: Stoff, Rinde, Zeitungen, Zeitschriften, Fotografien. Von nun an werden ihre Werke auf Leinwand oder Holz montiert: Die Spur wird festgehalten, um sie auszustellen, aber auch in Chören von Materialien freigesetzt, die von Erinnerungen singen.
214 anhänger
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