Somsak Hanumas

Somsak Hanumas

Thailand • 1980

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Biografie

Somsak Hanumas ist ein zeitgenössischer thailändischer Maler, geboren 1980 in Bangkok. Aufgewachsen inmitten der üppigen Natur Nordthailands, entwickelte er früh ein künstlerisches Gespür, geprägt von tropischen Landschaften und der buddhistischen Kultur. Nach seinem Studium am King Mongkut's Institute of Technology in Ladkrabang strebte er zunächst eine Karriere als Ingenieur an, gab diesen Weg jedoch auf, um sich ganz der Malerei zu widmen.

Als Autodidakt perfektionierte er nach und nach eine unverwechselbare Technik, die auf der Wiederholung farbiger Punkte und übereinanderliegender Linien basiert und komplexe abstrakte Kompositionen schafft. Sein Arbeitsprozess beginnt mit einem gemalten Hintergrund, auf den er akribisch Tausende von Punkten und anschließend feine Linien aufträgt. So entstehen Werke, die an lyrische Abstraktion und zeitgenössischen Pointillismus erinnern. Jedes Gemälde kann acht bis zwölf Wochen Arbeit in Anspruch nehmen und spiegelt einen meditativen Ansatz wider, der Geduld und Zeit erfordert.

Seine Arbeiten erforschen das Verhältnis von Natur, Erinnerung und Spiritualität, oft inspiriert von thailändischen Landschaften wie Stränden, Dschungeln und Monsunfeldern. Er wird von mehreren internationalen Galerien vertreten und hat auf bedeutenden Veranstaltungen ausgestellt, darunter die Biennale von Venedig (2022). Seine Werke befinden sich in renommierten Sammlungen wie der Bernard Magrez Foundation, der Mikati Collection und in Räumlichkeiten der LVMH-Gruppe.

Somsak Hanumas' Werk zählt zur zeitgenössischen abstrakten Kunst. Er verbindet östliche und westliche Einflüsse und entwickelt eine einzigartige Bildsprache, die auf Wiederholung, Farbe und Kontemplation basiert.

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